Betriebe und Schulen, die in Hessen Nachwuchskräfte für die Pflege ausbilden, erhalten künftig finanzielle Unterstützung. Mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und AfD hat der Landtag in Wiesbaden in der vergangenen Woche beschlossen, einen entsprechenden Pflegeausbildungsfonds einzurichten.
Wie die Deutsche Presse Agentur (dpa) mitteilte, sollen die Betriebe einen Ausgleich dafür bekommen, dass sie ihren Auszubildenden nach Vorgaben des Bundes eine Mindestvergütung zahlen müssen. Da Pflegeschulen bundesweit kein Schulgeld mehr verlangen dürfen, soll der Fonds auch hier finanziell einspringen.
Mehrere Stellen zahlen in den Ausbildungsfonds ein, darunter Krankenhäuser, ausbildende und nicht-ausbildende Pflegeeinrichtungen, das Land und Pflegeversicherungen.
Auch andere Bundesländer greifen auf die Fondsfinanzierung zurück.