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Discharge Heart Failure Nurse

Pilotprojekt setzt auf spezielle Herzinsuffizienz-Pflegekraft

Das Uniklinikum Würzburg setzt mit dem Pilotprojekt "Discharge Heart Failure Nurse" auf speziell ausgebildete Herzinsuffizienz-Pflegekräfte.
Das Uniklinikum Würzburg setzt mit dem Pilotprojekt "Discharge Heart Failure Nurse" auf speziell ausgebildete Herzinsuffizienz-Pflegekräfte.

Am Universitätsklinikum Würzburg ist ein zunächst einjähriges Pilotprojekt an den Start gegangen, das die Versorgung von Herzinsuffizienz-Patientinnen und -Patienten verbessern soll. Speziell ausgebildete Herzinsuffizienz-Pflegekräfte sollen dafür Betroffene schulen und sowohl ihre Entlassung als auch die Zuweisung zu Haus- und Facharzt für die poststationäre Weiterversorgung managen. Das teilte die Uniklinik am Mittwoch mit.

Die individuelle und oft sehr umfängliche Behandlung von Betroffenen sprenge leicht das Zeitkontingent der Ärzte, so die Begründung für das Pilotprojekt des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz. Zudem verstünden viele Patientinnen und Patienten nicht die Hintergründe der Therapie und nähmen ihre Medikamente falsch oder gar nicht ein.

Ziel: Discharge Nurses an jeder Klinik

Die sogenannte Discharge Heart Failure Nurse berge nun das Potenzial, die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern, sind sich die Projektverantwortlichen sicher.

Geplant ist, für die kommenden 12 Monate 180 Patientinnen und Patienten zu betreuen und deren Behandlung genau zu dokumentieren. Mit der Auswertung der Daten hoffen die Verantwortlichen dann ein Zeichen setzen zu können, damit die Discharge Nurse künftig zum festen Bestandteil jeder Klinik wird.

Das sind die Aufgaben einer Discharge Nurse

  • Eine Discharge Nurse kümmert sich um Patientinnen und Patienten während des Klinikaufenthalts und danach.
  • Sie schult Betroffene und erklärt ihnen möglichst im Beisein der Angehörigen, wie sie welche Medikamente einnehmen sollen, sich gesund ernähren, ausreichend bewegen, ihre Risikofaktoren kontrollieren, Zeichen der Verschlechterung erkennen und entsprechend reagieren.
  • Außerdem stimmt die Herzinsuffizienz-Pflegefachperson notwendige Kontrolltermine und das weitere Vorgehen mit Haus- und Fachärzten ab.

Die Deutsche Stiftung für chronisch Kranke unterstützt das Pilotprojekt mit 20.000 Euro.

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