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Bessere Arbeitsbedingungen für ältere Pflegende

Pflegekammer legt Positionspapier vor

Pflegekammer legt Positionspapier vor

Altersgerechte Strukturen in der professionellen Pflege fehlen. Darauf hat die Pflegekammer Rheinland-Pfalz hingewiesen. Es sei alarmierend, dass ältere Pflegefachpersonen oft nicht unter den richtigen Bedingungen arbeiten könnten. Dies führe zu einer erhöhten Fluktuation, die mittlerweile eines der größten Probleme für die berufliche Pflege darstelle.

"Hohe Fehlzeiten aufgrund der täglichen Belastung, unflexible Arbeitszeiten sowie Schichtdienst sind Faktoren, mit denen Pflegefachpersonen ab 50 Jahren verstärkt zu kämpfen haben. Es müssen endlich Strategien gefunden werden, um älteren Mitarbeitern eine langfristige Erwerbstätigkeit zu ermöglichen", sagte Brigitte Anderl-Doliwa aus dem Kammervorstand in der vergangenen Woche.

Die Pflegekammer habe deshalb ein Positionspapier erstellt, in dem Maßnahmen zum Schutz älterer Pflegefachpersonen aufgelistet sind. Dazu zählen beispielsweise flexible Arbeitszeiten, eine pflegeunterstützende Ausstattung am Arbeitsplatz und ausreichende Regenerationszeiten.

Zudem müsse in Einrichtungen eine Arbeitskultur geschaffen werden, die das berufliche Pflegen im hohen Alter begünstige und älteren Pflegefachpersonen die nötige Wertschätzung schenke.

Mehr als die Hälfte der Pflegenden im Land ist älter als 40 Jahre

"Dies gelingt nur, wenn älteren Arbeitnehmern anspruchsvolle Aufgaben übertragen werden und sie die Möglichkeit bekommen, an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen", so Anderl-Doliwa. Besonders in der Pflege seien lebensphasengerechte Arbeitsplätze essenziell. "Ohne diese laufen wir Gefahr, beruflich Pflegende mit hoher Expertise und langjähriger Erfahrung dauerhaft zu verlieren."

Laut Mitgliederdatenbank der Kammer sind rund 54 % der registrierten Pflegefachpersonen im Land zwischen 41 und 61 Jahren alt. Da immer weniger junge Kollegen nachrückten, verändere sich die Altersstruktur auf den Stationen und in den Einrichtungen stetig hin zu einem höheren Durchschnittsalter der Pflegefachpersonen.

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