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Umgang mit Demenz

Bushaltestelle im Klinikum soll Demenzkranken helfen

Eine Bushaltestelle im Flur der Notaufnahme des Klinikums Osnabrück soll demenziell erkrankte Menschen am Weglaufen hindern. Denn diese versuchten vor allem am Anfang des Krankenausaufenthalts, also in der Notaufnahme, in die vertraute Umgebung nach Hause zurückzukehren. Gesucht habe man eine möglichst wenig freiheitseinschränkende Lösung, die den Patienten noch viel Autonomie gebe, teilte das Klinikum mit.

Demenziell Erkrankte könnten im Langzeitgedächtnis gespeicherte Erinnerungen immer noch gut abrufen. Deshalb seien lebensgeschichtliche "Anker" für die Betreuung der betroffenen Senioren so wichtig. Der alte Neumarkt in der Stadtmitte sei vertraut. Deshalb habe man die Bushaltestelle zusammen mit Fahrplan und einem Bild aus den 1970er-Jahren im Klinikflur aufgestellt. Botschaft: Es ist nicht, nötig wegzulaufen. Der Bus kommt gleich. 

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