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Bildungsprogramm soll Kommunikation mit älteren Patienten verbessern

Ein internationales Konsortium unter Beteiligung der Jacobs University Bremen soll die kommunikativen Fähigkeiten von Krankenpflegeschülern und Medizinstudenten optimieren. Sie sollen künftig erfolgreicher mit älteren Patienten mit niedriger Gesundheitskompetenz arbeiten können. Für die entsprechende Entwicklung eines Bildungsprogramms hat das Konsortium jetzt EU-Fördermittel in Höhe von 450.000 Euro erhalten. Das geht aus einer Mitteilung der Universität von vergangener Woche hervor.

Pflegende und Ärzte verfügten oft nicht über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten, um verständlich und effektiv zu kommunizieren. Oft hätten ältere Menschen Probleme, medizinische Informationen oder ärztliche Empfehlungen zu verstehen.

In den kommenden drei Jahren soll sich das Konsortium der Entwicklung, Implementierung und Evaluierung eines neuen Lehrangebotes für künftige Gesundheitsdienstleister in Europa widmen. Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, digitale Unterrichtseinheiten für eine breite Öffentlichkeit zu entwickeln. Die Partner arbeiten gemeinsam zudem an der Entwicklung einer Ausbildung von Medizinstudenten und Krankenpflegeschülern, um deren Fähigkeit zur gesundheitsrelevanten Kommunikation mit älteren Menschen zu verbessern.

Das Projekt wird von der Universitätsklinik Groningen in den Niederlanden koordiniert. Es wird in Kooperation mit Partnern aus Irland, Belgien, Italien, der Slowakei und Deutschland durchgeführt. 

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