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Sachsen setzt auf Datenbank statt Pflegestützpunkte

Eine neue Datenbank soll Pflegebedürftigen und Angehörigen in Sachsen die Suche nach geeigneten Angeboten erleichtern. Unter www.pflege.sachsen.de können sich Interessierte mit wenigen Klicks informieren, wo es in der Nähe ihrer Wohnung Pflegeheime und ambulante Pflegedienste gibt. Auch Einkaufs- und Mahlzeitendienste, Nachbarschaftshelfer oder Selbsthilfegruppen werden aufgelistet. Insgesamt gibt es rund 7.200 Einträge. 

"Wir setzen in Sachsen bewusst auf eine vernetzte Pflegestruktur. Mit unserer Datenbank haben wir dafür ein bundesweit einzigartiges Portal entwickelt", sagte die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch, am Freitag in Dresden.

Gemeinsam mit Pflegekassen, Landkreisen und kreisfreien Städten habe sich der Freistaat für diese Variante der Pflegeberatung entschieden. Neben Sachsen-Anhalt ist Sachsen damit eines von zwei Ländern in der Bundesrepublik, das nicht den klassischen Weg über die Pflegestützpunkte geht. Seit 2009 haben Pflegebedürftige einen gesetzlichen Anspruch auf eine wohnortnahe Beratung. Diese wird in den meisten Bundesländern über die Stützpunkte umgesetzt. 

Das Konzept für die vernetzte Pflegeberatung sei bereits 2009 entwickelt worden, betonte die Ministerin am Montag in der sozialistischen Tageszeitung Neues Deutschland. Einen Wechsel zu der Struktur der Pflegestützpunkte, bei der quasi Knotenpunkte im Land verteilt werden, lehnte man nach reiflicher Überlegung ab. 

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