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Pflegegeld: Weniger Anträge abgelehnt als vor der Reform

Seit Inkrafttreten der Pflegereform zu Jahresanfang werden weniger Pflegeanträge abgelehnt als früher. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden von den Medizinischen Diensten der Krankenversicherungen 349 .337 Erstgutachten erstellt. Bei 70 .106 Versicherten wurde kein Pflegegrad festgestellt. Das waren 20,1 Prozent aller Anträge. Vor Einführung der Reform waren 30 Prozent der Erstantragsteller abgelehnt worden, wie die Oldenburger Nordwestzeitung am Montag berichtete. Zudem wurden knapp 90. 000 Erstantragsteller (25,5 Prozent) in der Zeit von Januar bis Mai in Pflegegrad 1 eingestuft. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion.
Dennoch übt die Linke scharfe Kritik. Da 45,6 Prozent durchfallen oder nur in Stufe 1 landen, bleibe jeder zweite Erstantragssteller ohne professionelle Pflegeleistungen.

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