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Akademisierung der Hebammenausbildung

FDP warnt vor "völligem Chaos"

Die Ausbildung von Hebammen und Entbindungspflegern muss in den EU-Staaten bis zum 18. Januar 2020 auf eine Hochschulausbildung umgestellt sein. Das gibt eine Richtlinie der Europäischen Union vor. Entsprechende Eckpunkte hat das Bundesgesundheitsministerium bereits vorgelegt. Die FDP-Fraktion im Bundestag warnt nun allerdings vor einem Chaos bei der Umsetzung der Akademisierung.

"Gerade aus den Ländern werden Forderungen laut, dass die Bundesregierung die für die Akademisierung der Hebammenausbildung notwendigen Rahmenbedingungen vorgeben muss – und zwar schnell", sagte FDP-Politikerin Katrin Helling-Plahr nach Angaben des "Ärzteblatts" von Dienstag.

Es bedürfe unter anderem einer entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsordnung, künftiger Finanzierungsregelungen und ausreichender Übergangsfristen. "Wenn Spahn nicht schnell handelt, wird die Umsetzung der Akademisierung in völliges Chaos ausarten", so Helling-Plahr weiter. "Und das in Zeiten eines Hebammenmangels."

Die FDP hatte in einer Kleinen Anfrage unter anderem gefragt, ob die Zahl der benötigten Studienplätze bis zum Stichtag 2020 vollständig bereitgestellt werden könnten. In ihrer Antwort verweist die Bundesregierung allerdings auf die Zuständigkeit der Bundesländer: "Die Länder sind für die Einrichtung von Studienplätzen zuständig. Die Bundesregierung prüft derzeit unter anderem, ob es für einen Übergangszeitraum erforderlich und möglich sein wird, die fachschulische Ausbildung neben dem dualen Hebammenstudium aufrechtzuerhalten."

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