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Intensivpflegefachperson im Video-Interview

Zu wenig Anreize für den Pflegeberuf

Pflegende benötigen mehr Weiterbildungsangebote, um sie langfristig zu binden. Nur mit entsprechenden Anreizen könne sich vorhandenes Personal weiterentwickeln und gehalten werden, sagt Hannah Tönsfeuerborn, Fachkinderkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), im Video-Interview mit BibliomedPflege.

Tönsfeuerborn arbeitet seit 21 Jahren auf der Kinderintensivstation der MHH. Ob sie allerdings auch noch bis zur Rente ihren Beruf ausüben werde, könne sie nicht sagen. Sicher ist: "Ich arbeite sehr gern hier und möchte meinen Beruf noch möglichst lange ausüben." Dafür müssten sich aber die Rahmenbedingungen spürbar ändern – und daran zweifele sie aktuell: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wolle nach den Wahlen und dem Rückzug Angela Merkels als CDU-Parteivorsitzende seine eigene parteipolitische Karriere voranbringen. "Pflege wird als erstes von der Agenda fallen", fürchtet sie.

Klicken Sie rein in das vollständige Interview.

In der Dezember-Ausgabe von Die Schwester Der Pfleger lesen Sie außerdem einen ausführlichen Bericht über die Situation auf der Kinderintensivstation der MHH und welche Auswirkungen der Pflegenotstand dort hat.

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