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Altenpflege

Verdi will tarifliche Standards für Altenpflegende

Für Beschäftigte in der Altenpflege sollen künftig bundesweite tarifliche Mindeststandards gelten. Das hat zumindest die Gewerkschaft Verdi in der vergangenen Woche gefordert. "Wir werden mit den weltlichen Wohlfahrtsverbänden Tarifverhandlungen führen", kündigte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur an. Auch mit der Caritas und der Diakonie solle "ein gangbarer Weg" gesucht werden, damit diese trotz des eigenen kirchlichen Arbeitsrechts beteiligt werden könnten.

Forderungen soll eine Bundestarifkommission beschließen, die am 28. September tagt.

Die große Koalition will, dass Tarifverträge in der Altenpflege "flächendeckend zur Anwendung kommen". Derzeit sind 80 Prozent der Beschäftigten nicht tarifgebunden. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) dringt daher bei den Tarifpartnern darauf, die Voraussetzungen für Tarifverträge zu schaffen, die er dann für allgemeinverbindlich erklären will.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste kritisierte, mit dem Vorhaben von Verdi werde "die Tarifautonomie mit Füßen getreten". Denn die Gewerkschaft wolle schon jetzt die Politik zu Hilfe rufen, um die Verhandlungsergebnisse auf alle zu erstrecken. 

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