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Politik feiert Entbürokratisierungserfolg

Das Strukturmodell zur schlankeren Dokumentation in der Pflege ist nach Ansicht der Bundesregierung und von Pflegeexperten ein Erfolg. Die Hälfte der Einrichtungen in Deutschland, immerhin 11.550 Häuser, dokumentiert laut Bundesgesundheitsministerium mittlerweile nach dem neuen System. "Das unsinnige Häcken machen im Pflegebericht hat endlich ein Ende", sagte die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Ingrid Fischbach, am Mittwoch in der Katholischen Akademie Berlin zum Abschluss des Projekts. 

"Zwar endet das Projekt der Pflegebevollmächtigten am 31. Oktober 2017, die konsequente Weiterführung der Entbürokratisierung durch die Trägerverbände werde ich jedoch auch darüber hinaus weiter politisch unterstützen", so Fischbach. Ihr Vorgänger im Amt, der jetzige Gesundheits- und Sozialminister in Nordrhein-Westfalen (NRW), Karl-Josef Laumann (CDU), warnte ebenfalls davor, die Fortschritte nicht zu verspielen, gerade bei künftigen gesetzlichen Änderungen müsse darauf geachtet werden, dass sich die Bürokratie nicht erhöhe.

Laumann berichtete, dass er mittlerweile bei Besuchen in Pflegeheimen nicht mehr als erstes Klagen über Bürokratie höre. Viele Entbürokratisierungsinitiativen verliefen im Sande, er habe auch erlebt, dass diese am Ende gar zu mehr Bürokratie geführt hätten, in der Pflege sei aber ein echter Erfolg gelungen. 

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