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DAK fordert Schulfach Gesundheit

Die Stimmen für ein neues Unterrichtsfach "Gesundheit" werden lauter. Jetzt belegt auch der aktuelle DAK-Präventionsradar Gesundheitsrisiken bei Schülern der Klassen 5 bis 10 und fordert angesichts der Ergebnisse, den Lehrplan anzupassen. 

Den Ergebnissen zufolge leidet fast jeder zweite Schüler (43 Prozent) unter Stress – mit negativen Folgen für die Gesundheit. Ein Drittel der betroffenen Schüler hat Beschwerden wie Kopf-, Rückenschmerzen oder Schlafprobleme. Viele Kinder trinken zudem koffeinhaltige Energydrinks. Nur rund die Hälfte der Schüler isst täglich Obst oder Gemüse. Ein Viertel konsumiert mehrmals pro Woche oder öfter Fastfood. 

"Die Schüler können komplexe Matheaufgaben lösen und fließend Englisch sprechen, wissen aber nicht, wie schädlich Zucker und langes Sitzen sind", kritisierte der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, vergangene Woche in Berlin. Die Ergebnisse zeigten großen Handlungsbedarf auf. "Um Gesundheitsrisiken zu reduzieren, brauchen wir Programme gegen Schulstress oder bewusstere Ernährung", so seine Forderung. 

Die Krankenkasse unterstütze nachdrücklich mehrere Initiativen, sie sich für die Aufnahme von Gesundheitsthemen in den Lehrplan stark machten, wie etwa die "Allianz für Gesundheitskompetenz" oder Vorstöße des sächsischen Kultusministeriums und der Ärztekammer Niedersachsen. 

Fast 7.000 Schüler aus 408 Klassen und sechs Bundesländern haben an dem aktuellen Präventionsradar teilgenommen. 

Auch die Initiative "Pro Pflege – Selbsthilfenetzwerk" hat in einem Brief an das Ministerium für Schule und Bildung in Nordrhein-Westfalen gefordert, dass Gesundheit in den Lehrplan müsse. "Es ist gut belegt, dass mit Prävention und Gesundheitsförderung möglichst früh begonnen werden sollte, um so die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten tunlichst zu vermeiden", heißt es in dem entsprechenden Brief an das Ministerium, der BibliomedPflege vorliegt. 

Ende August ist bereits bekannt geworden das eine Schule in Magdeburg das Unterrichtsfach Pflege für die neunten und zehnten Klassen einführen will

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