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Krankenhäuser ringen um Intensivpflegekräfte

Bundesweit sind derzeit 3.150 Stellen in der Intensivpflege nicht besetzt. Das zeigt ein Gutachten des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI), dass die Spitze der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) am Dienstag in Berlin präsentiert hat. Demnach hatten im Herbst 2016 53 Prozent der Kliniken Probleme, Pflegestellen in ihren Intensivbereichen zu besetzen. „Die Stellenbesetzungsprobleme nehmen seit 2009 deutlich zu“, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum. Insgesamt arbeiten in Deutschlands Krankenhäusern laut DKI-Studie derzeit rund 53.400 Vollzeitkräfte (69.700 Köpfe) in der Intensivpflege.

Die von der Fachgesellschaft Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) empfohlene Fachkraftquote von mindestens 30 Prozent auf Intensivstationen verfehlen laut DKG 25 Prozent der Häuser. Im Schnitt liege sie jedoch bei 44 Prozent. Eine Pflegekraft versorge im Durchschnitt 2,2 Patienten (Fälle) pro Schicht. Die DIVI empfiehlt eine Quote von 2. Insgesamt sind laut DKG derzeit 10.000 Stellen in der Pflege nicht besetzt, weil sich keine qualifizierten Bewerber fänden. (BAL)

 

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