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Belastungen durch Corona für Pflegefachpersonen

VdPB fordert Verlängerung des Lockdowns

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat gefordert, den Lockdown "unbedingt" zu verlängern und die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung aufrechtzuerhalten.

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) hat gefordert, den Lockdown in Bayern "unbedingt" zu verlängern und die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung weiterhin aufrechtzuerhalten. Dies sei nötig, um einen drohenden Zusammenbruch der pflegerischen und medizinischen Versorgung abzuwenden, teilte die VdPB am Montag mit.

Belastungsgrenze längst überschritten

Die Belastungen für Pflegefachpersonen seien immer noch deutlich zu hoch. Der Personalnotstand verschärfe sich aufgrund der erhöhten Ansteckungsrate in Pflege und Medizin. Auch in Einrichtungen der stationären Langzeitpflege sei die Situation äußerst angespannt. Bedingt durch Erkrankungen und Quarantäneanordnungen herrsche in zahlreichen Einrichtungen ein "geradezu dramatischer Personalmangel in allen Bereichen der Versorgung", mahnte die VdPB.

Nach Ansicht der Vereinigung ist die Lage wesentlich angespannter als im ersten Halbjahr 2020. Das bestätige auch die zunehmende Inanspruchnahme der VdPB-Krisenberatung für beruflich Pflegende. Dies verdeutliche, dass für die Berufsgruppe die Belastungsgrenze längst überschritten sei.

Keine Entlastung für Pflegende in Sicht

"Für die beruflich Pflegenden ist derzeit keinerlei Entlastung in Sicht. Vor diesem Hintergrund ist es aus unserer Sicht zwingend erforderlich, den seit mehreren Wochen geltenden Lockdown in gleicher Weise zu verlängern. Erst wenn ein deutliches Absinken der Neuinfektionsrate erkennbar ist und sich in der Folge dann auch die Arbeitsbelastung in der Akut- und Langzeitversorgung entspannt, kann über Lockerungsmaßnahmen beraten werden", forderte VdPB-Präsident Georg Sigl-Lehner.

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