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Ausbildung

UKM etabliert interprofessionelles Ausbildungskonzept

Nele Buckup (vorne) bespricht gemeinsam mit Luisa Konert (rechts) einen gemeinsamen Patientenfall. Die angehende Ärztin und die angehende Pflegefachperson haben in den vergangenen 4 Wochen zusammen im interprofessionellen Unterrichtskonzept Patientinnen und Patienten versorgt. Im Hintergrund unterstützen dabei sog. Lernbegleitende.

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) will ab Januar 2022 für zunächst 2 Jahre in der Chirurgie ein neues Ausbildungsmodell umsetzen. Im Rahmen eines interprofessionellen Unterrichtskonzepts (ipUK) lernen pflegerische und ärztliche Nachwuchskräfte gemeinsam.

Lernbegleitende als Back-up

Während der Pilotphase, die im September gestartet ist und noch bis November laufen wird, betreuen Studierende im praktischen Jahr und Auszubildende der Pflege im dritten Ausbildungsjahr gemeinsam und eigenverantwortlich 6 Patientinnen und Patienten auf der chirurgischen Station.

Im Hintergrund stehen nach UKM-Angaben jederzeit pflegerische Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter sowie eine Assistenzärztin als sog. Lernbegleitende zur Verfügung.

UKM-Pflegedirektor Thomas van den Hooven verdeutlichte am Montag:

"Nach der Ausbildung müssen unsere Nachwuchskräfte sich im Arbeitsalltag auf der Station behaupten können und genau das lernen sie hier: Patienten eigenverantwortlich zu versorgen und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen."

Diese Art des gemeinsamen Lernens sei die Zukunft, ist sich das UKM sicher.

Berufsgruppenübergreifendes Lernen als Zukunftsmodell

Pflegeauszubildende Luisa Konert beschreibt die Vorteile der engen Zusammenarbeit wie folgt:

"Rückfragen zur Patientenversorgung, beispielsweise zur Medikamentengabe, konnten wir jederzeit direkt und unmittelbar mit dem Ärzteteam abstimmen. Dieses Projekt war eine super Vorbereitung auf das Examen und wir haben unheimlich viel voneinander lernen können."

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