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Pflegepolitik in NRW

SPD setzt auf Gemeindeschwestern und Gesundheitslotsen

Die SPD in NRW sieht in einem Aktionsplan für ein besseres Gesundheits- und Pflegesystem u. a. Gemeindeschwestern vor.

Die SPD in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat am Dienstag im Landtag einen Aktionsplan für ein besseres Gesundheits- und Pflegesystem vorgestellt. Sie will damit u. a. Gemeindeschwestern für Gesundheits- und Pflegefragen in den Kommunen etablieren und Gesundheitslotsen in sozial benachteiligten Stadtteilen einsetzen.

Modellprojekt zunächst in ländlichen Regionen geplant

Die Oppositionspartei sieht in NRW ein Modellprojekt vor, wie es sich bereits in Rheinland-Pfalz bewährt habe, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Josef Neumann, nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

In Rheinland-Pfalz hatte die neue Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP im Mai u. a. beschlossen, Gemeindeschwestern flächendeckend auszuweiten.

Erfahrene Pflegefachpersonen könnten als Gemeindeschwestern Orientierung bieten und Kontakte vermitteln – sei es im Gespräch mit örtlichen Seniorinnen- und Seniorengruppen oder bei der Gestaltung barrierefreier Wohnungen, erläuterte Neumann weiter.

Dies sei ein wichtiger Baustein, um möglichst lange zu Hause leben zu können, ohne zu vereinsamen.

Die SPD schlägt vor, das Angebot zunächst in ländlichen Regionen aller Regierungsbezirke zu erproben. Dafür müsse das Land allerdings Geld zur Verfügung stellen.

Fachkraftquote in Altenpflege erhalten 

Teil des SPD-Aktionsplans ist auch, die Tarifbindung in der Langzeitpflege zu stärken und die Fachkraftquote in der stationären Altenpflege zu erhalten.

Außerdem sei ein 3 Mrd. Euro umfassendes Investitionsprogramm nötig, um die Digitalisierung im Gesundheits- und Pflegesektor voranzutreiben.

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