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Außerklinische Intensivpflege

Register soll nach Corona weiterlaufen

Das von der DIGAB vor 6 Monaten ins Leben gerufene Register für außerklinische Intensivpflege soll nach der Pandemie weiterlaufen.

Das von der Deutschen interdisziplinären Gesellschaft für außerklinische Beatmung (DIGAB) vor 6 Monaten ins Leben gerufene Register für außerklinische Intensivpflege soll auch nach der Pandemie fortgeführt werden. Das gab die DIGAB in der Vorwoche bekannt.

Appell an Anbieter, dass Register bekannter zu machen, und sich zu registrieren

Das Register erfasst die Kapazitäten für außerklinische Intensivpflege in der Bundesrepublik bzw. in den einzelnen Bundesländern. Mittlerweile beteiligen sich mehr als 300 Anbieter außerklinischer Intensivpflege daran. DIGAB-Präsident Martin Bachmann appellierte an alle weiteren Anbieter, sich zu registrieren, und rief Selbsthilfeorganisationen und Patientenvertretungen auf, das Register bekannter zu machen.

Das Register orientiert sich an dem Intensivbettenregister der Deutschen interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) – erfasst aber die Intensivplätze außerhalb der Kliniken, also u. a. in Pflege- und Wohnheimen sowie Intensiv-Wohngemeinschaften.

Patientenströme zwischen Klinik und Außerklinik besser koordinieren

Mit dem DIGAB-Register in Kombination mit dem DIVI-Intensivregister könnten Patientenströme zwischen Klinik und Außerklinik in beide Richtungen besser abgestimmt werden. Dies sei jetzt in der zweiten Pandemiewelle im Rahmen des Corona-Krisenmanagements noch wichtiger geworden, teilte die DIGAB mit. So würden speziell auch für COVID-19-Patientinnen und -Patienten mithilfe des DIGAB-Registers schneller Möglichkeiten einer außerklinischen Weiterversorgung gefunden.

Valide Zahlen erhalten

Die Plattform soll weiterentwickelt werden, damit "endlich exakte Zahlen" vorliegen, wie viele außerklinisch beatmete Personen überhaupt in Deutschland versorgt werden. Zudem soll darüber künftig die Versorgung außerklinisch beatmeter Kinder und Erwachsener transparenter und v. a. besser laufen.

Diesbezüglich sei die Fachgesellschaft im Gespräch mit dem Bundesgesundheitsministerium sowie anderen Institutionen, Verbänden und Fachgesellschaften.

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