Der Deutsche Pflegeverband (DPV) und die Neanderklinik Harzwald trauern um Martina Röder. Röder starb am 11. Juli nach kurzer, schwerer Krankheit im Kreis ihrer Familie.
Röder prägte den DPV über viele Jahre in verschiedenen Funktionen. Sie war unter anderem Vorsitzende, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied. Zudem gehörte sie für den DPV über längere Zeit der Ratsversammlung des Deutschen Pflegerats an.
Auch die Neanderklinik Harzwald stand über Jahre unter ihrer Leitung. Nach Angaben der Einrichtung hatte Röder die Entwicklung der Klinik als Geschäftsführerin maßgeblich mitgestaltet.
Langjähriges Engagement für die Pflege
In seinem Nachruf würdigt der DPV Röders Einsatz für die Weiterentwicklung der Pflegeberufe, bessere Rahmenbedingungen und eine starke berufspolitische Vertretung von Pflegefachpersonen. Der Verband schreibt: "Mit ihrem Tod verliert der Deutsche Pflegeverband (DPV) eine prägende Persönlichkeit und eine engagierte Mitstreiterin, deren Wirken weit über unseren Verband hinaus nachhaltig Spuren hinterlässt."
Röder engagierte sich zudem im Deutsch-Ukrainischen Pflegeverband. Nach Angaben des DPV setzte sie sich über viele Jahre für pflegepolitische Themen und die Interessen professionell Pflegender ein.
Auszeichnung Ende 2025
Erst im Dezember 2025 war Röder vom Nordthüringer Unternehmerverband als "Unternehmerin des Jahres" ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden dabei unter anderem ihr Engagement bei der Gewinnung und Integration von Pflegefachkräften aus der Westukraine sowie ihr Einsatz für Pflegefachtagungen, Symposien und regionale Initiativen.