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Coronavirus

Erste Bundesländer starten mit umfangreichen Tests an Pflegenden

Das Saarland hat in dieser Woche mit flächendeckenden Coronatests in Heimen begonnen. Berlin und Mecklenburg-Vorpommern planen Ähnliches.
Das Saarland hat in dieser Woche mit flächendeckenden Coronatests in Heimen begonnen. Berlin und Mecklenburg-Vorpommern planen Ähnliches.

Das Saarland hat in dieser Woche mit flächendeckenden Coronatests in Pflegeheimen begonnen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sollen zunächst Beschäftigte sowie Bewohnerinnen und Bewohner in den 116 der 157 Einrichtungen getestet werden, in denen das Virus bislang noch nicht entdeckt wurde. Pflegepersonal soll in den nächsten 14 Tagen jeweils 4 Mal, Bewohnerinnen und Bewohner jeweils 2 Mal getestet werden.

Die Untersuchung der Abstriche verläuft nach dem sogenannten Poolverfahren. Jeweils 20 Abstriche werden dabei auf einmal untersucht. Ist dieses Poolergebnis negativ, gelten alle Abstriche ebenfalls als negativ. Bei einem positiven Poolergebnis müssen die 20 Abstriche einzeln nachuntersucht werden. Das Ministerium geht davon aus, dass insgesamt knapp 20.000 Abstriche gemacht werden müssen.

Die Kosten für die Aktion belaufen sich auf rd. 270.000 Euro. Diese übernimmt das Land.

SCHWERPUNKT DER TESTS AUF PFLEGEPERSONAL

Auch Berlin plant eine repräsentative Testung von Pflegenden auf COVID-19. Dort soll nächste Woche das Vorhaben in Zusammenarbeit mit den Untersuchungsstellen anlaufen, wie Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses ankündigte.

Wie viele Menschen konkret getestet werden sollen, blieb offen. In Berlin könnten derzeit laut Kalayci knapp 50.000 Tests pro Woche vorgenommen werden. Um Ausbrüche in Pflegeheimen und Krankenhäusern zu vermeiden, solle der Schwerpunkt der Tests auf Pflege-  und medizinischem Personal liegen.

Mecklenburg-Vorpommern hat ebenfalls flächendeckende Tests in Heimen angekündigt. "Die Einrichtungen für Senioren sind besonders gefährdet. Deshalb brauchen wir hier entsprechende Klarheit beim Personal und auch bei den Bewohnern", sagte der zuständige Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) Mitte April. In den nächsten Wochen sollen alle Pflegenden in den 272 Heimen des Landes getestet werden.

Der Schutz vor einer Infektion stehe an erster Stelle. "Wenn es möglich ist, könnten in diesem Zusammenhang auch Antikörpertests vor Ort gemacht werden. Diese helfen, Anzeichen einer überstandenen Infektion im Blut zu finden", so Glawe weiter. 

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