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Telematik

ePflegeberichte überzeugen in Anwendung

Der DPR ist von dem unter seiner Schirmherrschaft entwickelten elektronischen Pflegebericht (ePflegebericht) überzeugt.
Der DPR ist von dem unter seiner Schirmherrschaft entwickelten elektronischen Pflegebericht (ePflegebericht) überzeugt.

Der Deutsche Pflegerat (DPR) ist von dem unter seiner Schirmherrschaft entwickelten elektronischen Pflegebericht (ePflegebericht) überzeugt. Dieser ermögliche einen besseren Informationsfluss über Sektorengrenzen hinweg, wie eine Evaluation bestätige.

Krankenhäuser, ambulante oder stationäre Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und Pflegdienste könnten künftig erstmalig den gleichen Pflegebericht nutzen, teilte der DPR am Donnerstag mit.

Pflegerische Informationen im ePflegebericht besser

Es habe sich gezeigt, dass die mithilfe des ePflegeberichts übermittelten pflegerischen Informationen diejenigen in herkömmlichen Überleitungsbögen an Quantität und Relevanz übertrafen, so DPR-Vizepräsidentin Irene Maier.

"Da der ePflegebericht zudem auf einer einheitlichen am Pflegeprozess orientierten Struktur aufbaut, ist die Erfassbarkeit der Daten unmittelbar gegeben. Er ist für alle in der professionellen Pflege Tätigen nutzbar. Das ist ein enormer Vorteil."

Die Möglichkeit, auf elektronischem Weg die benötigten Informationen synchron, eventuell noch vor Eintreffen der pflegebedürftigen Person in der Zieleinrichtung zu übermitteln, verschaffe dem elektronischen Pflegebericht einen weiteren Vorteil gegenüber bisherigen papierbasierten Überleitungsbögen.

Von der für Deutschland maßgeblichen Standardisierungsorganisation HL7 seien inzwischen Implementierungsleitfäden entwickelt und abgestimmt worden.

Damit sei der Weg frei für eine Nutzung innerhalb der im Gesundheitsbereich zu errichtenden Telematik-Infrastruktur.

"Die Dringlichkeit der Nutzung des ePflegeberichts wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass an COVID-19 erkrankte Personen in allen Phasen ihrer Erkrankung von Pflegenden betreut werden und dieser Berufsgruppe traditionell eine Rolle als Informationsdrehscheibe auch für andere Berufsgruppen zukommt", so Maier weiter.

Der ePflegebericht wurde erarbeitet von der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück und in einer Evaluation mit 114 Überleitungsbögen aus deutschen Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten abgeglichen. Ergebnis: Die in den Überleitungsbögen dargestellten pflegerischen Inhalte sind im ePflegebericht abbildbar.

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