Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) ordnet seine Bundesgeschäftsstelle neu. Ab Oktober übernimmt Peter Tackenberg die Funktion des Bundesgeschäftsführers.
Ingo Böing wird stellvertretender Geschäftsführer und übernimmt gleichzeitig die Leitung des neu strukturierten Teams Politik. Das hat der DBfK am heutigen Mittwoch bekanntgegeben. Nach DBfK-Angaben werden die fachpolitischen Referate künftig in diesem Bereich gebündelt. Ziel sei, die Zusammenarbeit von Politik, Kommunikation und Administration organisatorisch neu aufzustellen.
Tackenberg übernimmt nach Übergangsphase
Der Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler Tackenberg arbeitet seit 2007 für die DBfK-Bundesgeschäftsstelle. Seit 2018 war er stellvertretender Geschäftsführer. Die Aufgaben des Bundesgeschäftsführers nimmt er bereits seit Juli 2025 kommissarisch wahr.
Zur Neuaufstellung der Geschäftsstelle sagte Tackenberg: "Aufgrund der demografischen und pflegepolitischen Entwicklungen sind die Aufgaben des DBfK vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Entscheidend ist deshalb eine Bundesgeschäftsstelle, in der Verantwortung gut verteilt ist, Kompetenzen zusammengeführt werden und die verschiedenen Arbeitsbereiche eng miteinander verbunden sind."
Politikreferate werden zusammengeführt
Mit der neuen Struktur fasst der Verband seine fachpolitischen Referate in einem Team Politik und unter Leitung von Böing zusammen. Böing ist seit 2020 als Referent für die Pflege im Krankenhaus beim DBfK tätig.
Der Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie wird neben der politischen Arbeit künftig auch Aufgaben in der stellvertretenden Geschäftsführung übernehmen.
Verband setzt auf neue Führungsstruktur
Nach Darstellung des DBfK soll die Neuorganisation die Verzahnung von Politik, Kommunikation, Administration und Mitgliederservice verbessern. Gleichzeitig werden Verantwortlichkeiten innerhalb der Bundesgeschäftsstelle neu verteilt.
Der DBfK gehört zu den wichtigsten berufsständischen Interessenvertretungen von Pflegefachpersonen in Deutschland und bringt sich regelmäßig in Debatten zur Pflegepolitik, Professionalisierung und Selbstverwaltung der Pflege ein.