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Corona-Virus

bpa will Impfbeauftragte in Sachsen

Impfbeauftragte in Pflegeeinrichtungen könnten die Kommunikation mit Impfzentren verbessern und Impfeinsätze koordinieren.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hat in Sachsen die Etablierung von speziellen Kontaktpersonen für Pflegeeinrichtungen in den Impfzentren gefordert. Ziel dieser Impfbeauftragten sei, die Kommunikation zwischen Pflegeeinrichtungen und Impfzentren "maßgeblich" zu verbessern, teilte der bpa in der Vorwoche mit. Das führe zu einfacheren Abstimmungen und schnelleren Auffrischimpfungen für Pflegebedürftige, sagte der sächsische bpa-Landesvorsitzende Igor Ratzenberger mit Verweis auf die bereits in Bayern erfolgreich eingesetzten Impfbeauftragten.

Bislang nur rd. 10 % der Heimbewohnenden in Sachsen mit vierter Corona-Impfung

Eine möglichst hohe Quote an vierten Impfungen gegen das Corona-Virus verbessere den flächendeckenden Schutz der besonders vulnerablen Gruppen.

"Impfbeauftragte sollten als spezielle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner die mobile Impfung in den stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen sicherstellen und die Impfeinsätze mit den Einrichtungen koordinieren."

Der Handlungsdruck sei in Sachsen hoch, sagte Ratzenberger. Aktuelle Statistiken des Robert Koch-Instituts zeigten, dass in Sachsen bislang nur rd. 10 % der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen 4 oder mehr Impfungen erhalten haben und damit bestmöglich vor einer erneuten Welle geschützt sind.

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