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Altenpflege

AGVP will Rechtsanspruch auf Pflegeplatz

Ein Rechtsanspruch auf einen Pflegeheimplatz würde den politischen Druck erhöhen, meint der Arbeitgeberverband Pflege.

Explodierende Kosten, Personalnot, zu wenig Heimplätze: Die Lage in der Altenpflege ist laut Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) ernst. Deshalb hat der AGVP jetzt einen Rechtsanspruch auf einen Pflegeplatz gefordert – in Anlehnung auf das Recht auf einen Kitaplatz.

Druck auf Politik erhöhen

Verbandspräsident Thomas Greiner sagte in der Rheinischen Post von Montag:

"Ein Rechtsanspruch auf einen Pflegeheimplatz würde den politischen Druck erhöhen, die enormen Herausforderungen in der Altenpflege beherzt anzupacken, statt sie zu ignorieren und abzumoderieren, wie dies im Moment geschieht."

Ein solcher Anspruch zwinge die Politik, tätig zu werden, da andernfalls eine Versorgungskrise drohe. Die wirtschaftliche Lage der Pflegeheime spitze sich mittlerweile dramatisch zu, hatte der AGVP-Chef bereits im März betont. Eine steigende Zahl von Heimbetreibenden gerate in existenzielle Nöte. Seit Jahresbeginn habe es rund 200 Schließungen und Insolvenzen gegeben.

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