• News
Corona-Pandemie

Spahn will "neue Normalität im Klinikbetrieb"

Spahn strebt eine schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb in Krankenhäusern ab Mai an.
Spahn strebt eine schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb in Krankenhäusern ab Mai an.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Länder aufgefordert, die Zahl der Intensivbetten herunterzufahren, die in Krankenhäusern für COVID-19-Patientinnen und -Patienten reserviert sind.

Die Entwicklung bei Neuinfektionen lasse es zu, von Mai an einen Teil der Krankenhauskapazitäten auch wieder für planbare Operationen zu nutzen, heißt es nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland in einem Konzept Spahns, das er am Montag an seine Ressortkolleginnen und -kollegen aus den Ländern verschickt hat.

Der Gesundheitsminister hatte bereits Mitte April erklärt, es gelte, von Mai schrittweise in eine "neue Normalität im Klinikbetrieb" zu kommen. Dabei gehe es um eine "schwierige Balance" zwischen der regulären Versorgung bei Notfällen und wichtigen Operationen sowie notwendigen freien Kapazitäten für Corona-Patientinnen und -Patienten.

25 % STATT 50 % DER INTENSIVBETTEN RESERVIEREN

Für COVID-19-Erkrankte sollen nach dem Willen von Spahn in der Startphase zunächst nur noch 25 statt bisher 50 % der Intensivbetten in den Kliniken reserviert werden. Die OP-Kapazitäten sollten in einem ersten Schritt zu 70 % für planbare Operationen geöffnet werden - die Rate solle dann in Abhängigkeit vom Infektionsverlauf alle 2 Wochen angehoben werden.

"Dies ist wichtig, da auch das Verschieben von dringlichen Eingriffen, etwa bei Tumoren, oder von planbaren Operationen, etwa zum Hüftersatz, für die betroffenen Patienten gesundheitliches und seelisches Leid nach sich ziehen", so der Minister. Zudem gebe es Anzeichen, dass Patientinnen und Patienten selbst bei Notfällen wie Herzinfarkten oder Schlaganfällen keine ärztliche Hilfe mehr in Anspruch nähmen.

BIS MITTE 2021 KAPAZITÄTEN VORHALTEN

Der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zufolge sollen die Kliniken jedoch bis Mitte kommenden Jahres Kapazitäten für die Versorgung von COVID-19-Betroffenen vorhalten. Das geht aus einem Zehn-Punkte-Plan der DKG von Dienstag hervor.

ANSTECKUNGSRATE LEICHT GESTIEGEN

Gleichzeitig hat das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem täglichen Lagebericht von Montag eine leicht gestiegene Ansteckungsrate gemeldet. Die Reproduktionszahl liegt demnach wieder bei 1,0.

RKI und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben wiederholt betont, der Wert müsse dauerhaft unter eins liegen, damit die Epidemie eingedämmt wird. 

DIE SCHWESTER | DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester | Der Pfleger 
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Zeitschriftencover

PflegenIntensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Zeitschriftencover

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten

Deutsches Pflegeblatt

halbjährlich

Hautnah dabei - das Magazin für alle Akteure in der Pflege an der Seite der Kammern, Berufsverbände und Politik 

DPB_01-2019-Titel.jpg

PKR Pflege- & Krankenhausrecht

6x jährlich

Einschlägige Gerichtsurteile, wichtige Entscheidungsgründe und Kommentierungen prägen die Inhalte dieser anerkannten Fachzeitschrift

Zeitschriftencover

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus

12x jährlich

Deutschlands meistgelesene Fachzeitschrift für das Management im Krankenhaus 

Zeitschriftencover