• News
Intensivpflege

DIVI veröffentlicht Empfehlung für eilige Qualifizierungstrainings

Die DIVI hat eine Arbeitshilfe zu "Step-up-Qualifizierungen" veröffentlicht. Sie soll Pflegende auf die kommenden Herausforderungen in der Intensivpflege vorbereiten.
Die DIVI hat eine Arbeitshilfe zu "Step-up-Qualifizierungen" veröffentlicht. Sie soll Pflegende auf die kommenden Herausforderungen in der Intensivpflege vorbereiten.

Damit Pflegende und Kliniken für die absehbar hohen Patientenzahlen in der Intensivpflege aufgrund von COVID-19-Erkrankungen gewappnet sind, hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in dieser Woche eine Arbeitshilfe zu "Step-up-Qualifizierungen" veröffentlicht. Sie soll einen Rahmen für klinikbezogene Lösungen anbieten und kann die lokale Planung vor Ort unterstützen – nicht aber ersetzen, wie die DIVI in dem Papier betont.

Die DIVI empfiehlt u. a. einen frühzeitigen Beginn von Ersatz-Einsatzplanungen. Zahlreiche Tätigkeiten rund um die Betreuung kritisch Erkrankter könnten der Fachkrankenpflege nachgeordneten Berufsgruppen übertragen werden, wenn dies unter fachlicher Supervision geschehe.

Die DIVI betont, dass die fachliche Aufsicht der SARS-CoV2-Vorgehen und die Versorgung von COVID-19-Erkrankten unter fachpflegerischer und fachärztlicher Verantwortung erfolgen müsse. Vor- und nachbereitende Aufgaben der direkten Patientenversorgung seien delegierbar. Nachgeordneten Mitarbeitenden blieben nachgeordnete Tätigkeiten vorbehalten, zusätzlich könnten sie unterstützend in spezifische Therapie- und Pflegemaßnahmen als Hilfskräfte eingesetzt werden.

Die eigentlichen Qualifizierungen sehen Folgendes vor:

  • Verfügbare Pflegende von IMC-, Überwachungsstationen und der Anästhesie können mit Qualifizierungsmaßnahmen rasch für die Intensivstation eingesetzt werden.
  • Verfügbare Pflegende von peripheren Stationen, OP- und Funktionspflege können mit Qualifizierungsmaßnahmen für die Zuarbeit auf Intensivstationen oder den Einsatz in Überwachungs- und IMC-Stationen eingesetzt werden.
  • Verfügbares Personal aus der Operationstechnischen Assistenz, Medizinisches Fachpersonal und Pflegeauszubildende können mit Qualifizierungsmaßnahmen für die Zuarbeit in Notfallbereichen, Infektionsstationen und allen anderen priorisierten Bereichen eingesetzt werden.

Grundsätzlich seien klinische Trainings vor Ort Seminaren in Bildungseinrichtungen vorzuziehen. Wo möglich, sollten Simulationssettings und Skill-Trainings eingesetzt werden. Kleinstgruppen oder Einzeleinweisungen seien dem Klassenverbandsunterricht vorzuziehen.

DIE SCHWESTER | DER PFLEGER

12x jährlich

Die Schwester | Der Pfleger 
Deutschlands meistabonnierte Pflegezeitschrift

Zeitschriftencover

PflegenIntensiv

4x jährlich

PflegenIntensiv ist das Spezialmagazin für Pflegende auf Intensivstationen, in der Anästhesie und im OP

Zeitschriftencover

Angehörige pflegen

4x jährlich

Angehörige pflegen ist auf die Bedürfnisse und Fragen pflegender Angehöriger zugeschnitten

Deutsches Pflegeblatt

halbjährlich

Hautnah dabei - das Magazin für alle Akteure in der Pflege an der Seite der Kammern, Berufsverbände und Politik 

DPB_01-2019-Titel.jpg

PKR Pflege- & Krankenhausrecht

6x jährlich

Einschlägige Gerichtsurteile, wichtige Entscheidungsgründe und Kommentierungen prägen die Inhalte dieser anerkannten Fachzeitschrift

Zeitschriftencover

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus

12x jährlich

Deutschlands meistgelesene Fachzeitschrift für das Management im Krankenhaus 

Zeitschriftencover