Der Verband für Anthroposophische Pflege (VfAP) hat einen Stipendienfonds für Studierende in Pflegestudiengängen eingerichtet. Seit Februar werden Pflegende dabei unterstützt, sich schon während ihres Studiums mit integrativer, naturheilkundlicher oder anthroposophischer Pflege zu beschäftigen und sie ggf. zum Gegenstand wissenschaftlicher Arbeiten zu machen.
Die Förderschwerpunkte sind Studienberatung, finanzielle Unterstützung von Fort- und Weiterbildungen in integrativer Pflege sowie von Bachelor- und Masterarbeiten.
"In der onkologischen Pflege beispielsweise haben sich integrative Methoden bereits bewährt", erläutert Rolf Heine vom VfAP gegenüber BibliomedPflege. Das betreffe etwa Aroma-Pflege, rhythmische Einreibungen oder Akupressur. Auch in Chirurgie und Kardiologie könnten künftig integrative Ansätze in der Pflege greifen.
"Ziel ist es, bewährte Methoden mithilfe von Implementierungstools noch stärker in der Pflegepraxis zu verankern und sie der wissenschaftlichen Bearbeitung zugänglich zu machen", so Heine weiter.