Intensivpflegerin Lena Scholten hat auf dem Symposium Intensivmedizin und Intensivpflege Ende Februar in Bremen den von B. Braun gestifteten Hanse-Pflegepreis für die beste fachpraktische Arbeit erhalten. Scholten beschäftigte sich mit dem Thema Achtsamkeit im Team und wie diese die Mitarbeiterzufriedenheit in der stationären Intensivpflege steigern kann.
Intensivpflegerin Scholten hat nach der Geburt ihres ersten Kindes einen Yoga- und Mindfulness-Kurs besucht. Sie beschäftigte sich mit der Frage, wie sie im Hinblick auf Arbeitsverdichtung und Fachkräftemangel persönlich eine leistungsstarke und zufriedene Ressource im Unternehmen darstellen kann. Sie regte an, während der Arbeitsschicht kurze Achtsamkeitsübungen zur Stressbewältigung einzubauen. Bei ihrem Arbeitgeber, den Universitätskliniken in Düsseldorf, stieß dies auf positive Resonanz: Derzeit gibt es drei Mal wöchentlich ein 15-minütiges Trainingsangebot. Dies kann ohne Voranmeldung besucht werden.
"So kann jeder Mitarbeiter unterschiedlichste Methoden kennenlernen und individuell reflektieren, wie alltagstauglich diese sind. In der Kürze der Zeit können wir entspannen und unseren Fokus neu setzen", beschreibt Scholten die Initiative.
B. Braun stiftet den Hanse-Preis bereits seit 6 Jahren. Damit will das Unternehmen alle Pflegenden motivieren, den Pflegeberuf mit Engagement und großem Selbstbewusstsein auszuüben sowie Verantwortung zu übernehmen.
Die Siegerin wurde auf dem Bremer Kongress im Rahmen eines Vortragswettbewerbs der Finalisten ermittelt.