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Personalbemessung in der Pflege

In Kliniken fehlen mehr als 50.000 Pflegende

Nach neuesten Erhebungen von DPR, DKG und Verdi fehlen deutschlandweit mehr als 50.000 Pflegende in Krankenhäusern.

Nach neuesten Erhebungen fehlen deutschlandweit mehr als 50.000 Pflegende in Krankenhäusern. Das legen zumindest erste Analysen auf Grundlage eines neuen Pflegepersonalbemessungsinstruments (PPBI) nahe.

Das PPBI ist ein von Deutschem Pflegerat (DPR), Deutscher Krankenhausgesellschaft und Verdi im August eingebrachter Vorschlag, der Personaluntergrenzen in der Pflege ablösen soll.

"Eine genaue Zahl, wie viele Pflegekräfte im Krankenhaus fehlen, kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nennen. Ich kann Ihnen nur sagen: Es sind viele", zitierte das Deutsche Ärzteblatt DPR-Präsidiumsmitglied Andrea Lemke am Donnerstag.

Im November sei das PPBI in 44 Krankenhäusern getestet worden.

"Wir werden versuchen, das Produkt und die Auswertung Mitte Dezember an das Bundesgesundheitsministerium zu schicken", so Lemke weiter.

Die Personalausstattung im Krankenhaus müsse sich am Versorgungsbedarf orientieren, argumentiert DPR-Präsident Franz Wagner für die Pflegepersonalbemessung nach dem PPBI-Ansatz.

Ein aktuelles Gutachten des Deutschen Krankenhausinstituts von Oktober hatte bereits alarmierende Zahlen zum künftigen benötigten Pflegepersonalbedarf veröffentlicht. Besonders dramatisch sieht es demnach in der ambulanten Pflege aus.

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