Anna Malatek, Gesundheits- und Krankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie am Universitätsklinikum Heidelberg, ist am Donnerstagabend in Bremen auf dem 29. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege mit dem Hanse-Pflegepreis für ihre fachpraktische Arbeit ausgezeichnet worden. Den mit 2.000 Euro dotierten und von der B. Braun Melsungen AG gestifteten Preis überreichten der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, sowie der Leiter des Vertriebsbereichs Anästhesie und Intensiv der B. Braun Melsungen AG, Christian von dem Bussche.
Praxisanleiterin Malatek stellte das Thema "Patientenbetreuung in der letzten Lebensphase – Ist würdevolles Versterben auf der Intensivstation möglich?" vor.
Ihr Fazit: Die Patientenbetreuung in der letzten Lebensphase sollte grundsätzlich würdevoll sein, auch wenn sie täglich eine Herausforderung ist und vielfältige Ansprüche an Pflegende stellt. Eine würdevolle Sterbebegleitung könne sehr erfüllend sein.
Der Hanse-Pflegepreis wird jedes Jahr im Rahmen des Symposiums Intensivmedizin + Intensivpflege verliehen. Neben der fachpraktischen Arbeit wird auch eine pflegewissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet. Der Preis für die pflegewissenschaftliche Arbeit ist ebenfalls mit 2.000 Euro dotiert. Er wird von der Serumwerk Bernburg AG finanziert.