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Ausbildung

Länder investieren mehr in Pflegeausbildung

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Immer mehr Bundesländer machen sich auf den Weg zur bundesweiten Schulgeldfreiheit ab 2020 und geben weitere Finanzmittel für die Pflegeausbildung frei. Die Länder hoffen so, mehr junge Menschen für den Pflegeberuf gewinnen zu können.

Nordrhein-Westfalen will die Schulkostenpauschale in der Altenpflege erhöhen und hat eine entsprechende Gesetzesänderung am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag beschlossen. Im kommenden Jahr wird sich das Land entsprechend mit 85,5 Millionen Euro an den Ausbildungskosten beteiligen. Das sind fast 36 % mehr als bisher. Die Schulkostenpauschale wird im Landeshaushalt 2019 um 100 Euro auf 380 Euro pro Kopf und Monat angehoben.

Auch Niedersachsen stellt mehr Mittel zur Ausbildungsförderung bereit. Eine entsprechende Änderung des Gesetzes über die "Stiftung zur Zukunft der Altenpflegeausbildung" soll in den Landtag eingebracht werden, wie die Landesregierung Ende Oktober mitteilte. Künftig soll auch das bislang nicht verwertbare Stiftungsvermögen in Höhe von 10 Millionen Euro bereitgestellt werden. Bislang konnten nur Zinserträge eingesetzt werden. Die Stiftung war 2012 aus dem Sondervermögen der damaligen Altenpflegeumlage entstanden. Gefördert werden sollen insbesondere die Ausbildungsbereitschaft von Einrichtungen, die Attraktivität der Berufe, das Interesse junger Menschen, den Beruf zu ergreifen, sowie Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Ausbildung und den Beruf.

Mecklenburg-Vorpommern hat ebenfalls angekündigt, für das Schuljahr 2019/2020 die Kosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro zu übernehmen. Bislang verlangen die Betreiber privater Bildungseinrichtungen im Land von den angehenden Gesundheit- und Krankenpflegenden sowie Altenpflegenden monatlich bis zu 230 Euro.

Inzwischen hat die Mehrheit der insgesamt 16 Bundesländer das Schulgeld bereits abgeschafft.

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