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Assistenzberufe

Bundeseinheitliche Ausbildung von OTA und ATA beschlossen

Die Bundesregierung hat Ende Juni die bundeseinheitliche dreijährige Ausbildung von Operationstechnischen Assistenten (OTA) und Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) beschlossen. Der Bundesrat muss dem Gesetzentwurf noch zustimmen. Mit dessen Beschluss soll die staatliche Anerkennung beider Berufsbilder zum 1. Januar 2021 in Kraft treten.

Für den Deutschen Berufsverband Operationstechnischer Assistenten ist der Beschluss der Bundesregierung "Grund zur großen Freude". Lange hatte der 2014 gegründete Verband für die staatliche Anerkennung des OTA-Berufs gekämpft - nun sei man dem "endgültigen Ziel, dass beide Berufsbilder endlich staatlich anerkannt werden, einen großen Schritt näher."

Der OTA-Beruf mit dreijähriger Ausbildung hatte sich aus einem 1990 erstmals angebotenen zweijährigen Lehrgang an einem Krankenhaus in Mülheim an der Ruhr entwickelt. Die ATA-Ausbildung entstand aus einem Pilotprojekt am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die erste Schule, die die ATA-Ausbildung regelhaft anbot, war das Universitätsklinikum Halle.

Zugangsvoraussetzung für die nun beschlossenen einheitlichen Ausbildungsregeln soll ein mittlerer Schulabschluss oder eine mindestens zweijährige, abgeschlossene Berufsausbildung nach einem Hauptschulabschluss sein. Ausreichend ist neben einem Hauptschulabschluss auch eine einjährige Ausbildung im Pflegebereich, die bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Schulgeld darf nicht verlangt werden. 

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