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Personaluntergrenzen

Westerfellhaus will auch Vorgaben für Altenpflege

Dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, gehen die geplanten Personaluntergrenzen in der Pflege nicht weit genug. Er forderte am Donnerstag im Tagesspiegel auch feste Vorgaben für Pflegeheime. "Was für Kliniken gilt, muss auch für die stationäre Altenpflege gelten", sagte Westerfellhaus. In Heimen gebe es ebenfalls Menschen, die intensiver Pflege bedürften und auf fachlich qualifiziertes Personal angewiesen seien.

"Wer daran spart und meint, er könne sich mit Hilfskräften durchmogeln, riskiert die Gesundheit der ihm anvertrauten Menschen."

Westerfellhaus forderte in der Zeitung ebenfalls, die Personaluntergrenzen auf alle bettenführenden Abteilungen auszuweiten. Außerdem wolle er dafür sorgen, "dass Verstöße gegen die Vorgaben auch mit Sanktionen belegt" würden. Die Untergrenzen seien "die dunkelroteste Linie, die man sich vorstellen" könne.

Zustimmung erhält Westerfellhaus von der Pflegeexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, Kordula Schulz-Asche. "Der Pflegebevollmächtigte legt zurecht den Finger in die Wunde, wenn er Konsequenz bei den Mindestvorgaben in der Pflege fordert, sagte sie am Freitag im Tagesspiegel. Die Einführung von Personaluntergrenzen in nur vier Krankenhausfachabteilungen sei eine Gefahr für die Architektur der gesamten Pflege. Sie löse eine "Sogwirkung aus, die Pflegefachkräfte aus anderen Krankenhausabteilungen und der Altenpflege" abziehe.

Die bisherigen Pläne des Bundesgesundheitsministeriums sehen Mindestquoten für das Pflegepersonal in der Intensivmedizin, Geriatrie, Unfallchirurgie und Kardiologie vor.

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