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Gehälter von Pflegenden schwanken stark

Altenpfleger verdienen durchschnittlich rund 2.600 Euro brutto monatlich, Gesundheits- und Krankenpfleger ohne Spezialisierung etwa 3.200 Euro. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit hervor. Seit Dienstag können die aktuellen Daten aus 2016 abgerufen werden. 

Allerdings gibt es große Unterschiede bei den Gehälter zwischen den einzelnen Bundesländern. So liegt etwa das durchschnittliche Einkommen bei Gesundheits- und Krankenpflegern ohne Spezialisierung in Niedersachsen und den östlichen Bundesländern zwischen rund 2.700 Euro und 3.200 Euro. In den übrigen Ländern sind es aber schon zwischen rund 3.200 und 3.700 Euro.

Die Gehälter in der Altenpflege sind insgesamt stärker gestiegen als in anderen Berufen. "Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sind für die Altenpflege erfreulich", sagte der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Rainer Brüderle. Von 2015 auf 2016 sei das Medianentgelt für eine Fachkraft in der Altenpflege um 2,5 Prozent auf 2.621 Euro gestiegen. Betrachte man die Entwicklung bei allen Berufen, so sei dort nur ein Anstieg von 1,59 Prozent zu verzeichnen. Sehr erfreulich sei die Entwicklung in den neuen Bundesländern. Dort seien die Löhne in der Altenpflege zwischen 4,0 und 5,64 Prozent innerhalb eines Jahres angestiegen. "Es wäre schön, wenn die Politik zur Kenntnis nehmen würde, dass sich die Löhne in der Altenpflege positiv entwickeln. Das ständige Gerede von schlechten Arbeitsbedingungen trägt nicht zu einem attraktiven Berufsbild bei. Es wäre besser, endlich mehr über die Chancen und Möglichkeiten in der Altenpflege zu sprechen. Deutlich steigende Löhne wären zum Beispiel schon einmal ein positives Thema."

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