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Wissenschaft

Neue Risikofaktoren für Demenz

Die "Lancet Commission on dementia prevention, intervention ad care" hat die Risikofaktoren für Demenz aktualisiert.

Die "Lancet Commission on dementia prevention, intervention and care" hat auf Grundlage aktueller Forschung zwei neue Risikofaktoren für eine Erkrankung an Demenz aufgenommen: einen hohen LDL-Cholesterinspiegel im mittleren Alter und den Verlust des Sehvermögens im späten Alter.

Damit gibt es jetzt 14 beeinflussbare Faktoren für die Entwicklung einer Demenz, die gemeinsam 45 Prozent der Demenzfälle vermeidbar machen könnten, schreibt die Kommission der renommierten medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet".

14 beeinflussbare Faktoren für die Entwicklung einer Demenz

Im frühen Leben stelle geringe Bildung ein Risikofaktor für eine spätere Demenzerkrankung dar. Fünf Prozent der Demenzfälle seien zu verhindern, wenn dieser Risikofaktor eliminiert werde. Im mittleren Alter spiele mit sieben Prozent der Verlust des Gehörs eine wichtige Rolle, ebenso ein hoher LDL-Cholesterinspiegel. Je drei Prozent der Fälle seien auf Depression und traumatische Hirnverletzungen zurückzuführen. Es folgten körperliche Inaktivität, Diabetes, Rauchen und Bluthochdruck mit zwei Prozent, und schließlich Adipositas sowie exzessiver Alkoholkonsum mit je einem Prozent.

Im hohen Alter seien soziale Isolation mit fünf Prozent, Luftverschmutzung mit drei Prozent und der Verlust des Sehvermögens mit zwei Prozent beeinflussbare Risikofaktoren für eine Demenzerkrankung.

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