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Internationaler Tag der Pflegenden

Kundgebungen in Berlin geplant

Am 12. Mai wollen DBfK, BochumerBund und Walk of Care für bessere Bedingungen in der Pflege auf die Straße gehen.

Die Belange der professionellen Pflege ins öffentliche Bewusstsein bringen und Stimme erheben für notwendige Investitionen in die Profession Pflege – das soll gelingen mit der gemeinsamen Kundgebung des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) und der Pflegegewerkschaft BochumerBund anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai. Ab 15 Uhr starte die Demonstration vor dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Berlin, schreibt der DBfK auf seiner Webseite. Ab 16 Uhr sollen eine Auftaktrede von DBfK-Präsidentin Christel Bienstein folgen sowie weitere Redebeiträge der Vorsitzendes des Bochumer Bunds, Heide Schneider und Benjamin Jäger, sowie der Präsidentin des Deutschen Pflegerats, Christine Vogler.

Motto: "Nurses: A Voice to Lead. In die Pflege investieren – Rechte respektieren für globale Gesundheit"

Auch die Berliner Gruppe des Walk of Care plant einen Protestmarsch am Aktionstag, der gegen 17 Uhr zur DBfK-Veranstaltung hinzustoßen wird. Die Gruppe will sich ab 16 Uhr in Bewegung setzen. Die Route verlaufe dann vom Invalidenpark am BMG vorbei bis zum Pariser Platz, teilte die Gruppe am Donnerstag mit. Die Politik werde ihrer Verantwortung für das Gesundheitssystem nicht gerecht, und die Situation für die Profession Pflege spitze sich seit Jahrzehnten immer weiter zu.

Die Auszubildende für Gesundheits- und Krankenpfleger und Walk-of-Care-Unterstützerin, Mia Wolter, sagte dazu:

"Die Pflegenden verlassen die Pflegeberufe. Sie verlassen sie aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen. Ich will meinen Beruf noch lange ausführen können. Ich will mir sicher sein, dass ich, wenn ich einmal auf Pflege angewiesen bin, eine gute Versorgung erhalte. Deswegen gehe ich am 12. Mai auf die Straße."

Gesundheits- und Krankenpfleger Corvin Pacher ergänzte, jeden Dienst damit konfrontiert zu sein, den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden zu können sowie Patientinnen und Patienten vernachlässigen zu müssen, sei auf Dauer nicht auszuhalten.

"Deshalb brauchen wir endlich eine Personalbemessung, die festlegt, wie viele Pflegende es für eine gute Versorgung braucht."

In diesem Jahr steht der Internationale Tag der Pflegenden unter dem Motto "Nurses: A Voice to Lead. In die Pflege investieren – Rechte respektieren für globale Gesundheit".

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