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Altenpflege

Immer noch zu wenige Männer in der Pflege

Der Anteil der Männer in der Altenpflege ist zuletzt etwas langsamer gestiegen als in den Jahren zuvor. In der Pflegeausbildung steigt die Männerquote.

Der Anteil der Männer in der Altenpflege ist zuletzt etwas langsamer gestiegen als in den Jahren zuvor. Darauf hat jetzt die Linkspartei verwiesen, wie die Tageszeitung (taz) am Dienstag berichtet. Demnach sei zwar in Metropolen wie Berlin oder Hamburg der Männerquote relativ hoch mit jeder vierten Pflegeperson. In Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen hingegen sei nicht einmal jede sechste Pflegeperson männlich.

Nach Ansicht der pflegepolitischen Sprecherin der Linken im Bundestag, Pia Zimmermann, sei "gendergerechte Pflege", nach der Pflegende möglichst nur Bedürftige desselben Geschlechts körperlich versorgen, ein wichtiges "Qualitätsmerkmal" in der Altenpflege.

Männerquote in Pflegeausbildung steigt

Nach von der Linkspartei abgefragten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit ist der männliche Anteil unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Altenpflege im Schnitt nur von gut 16 % im Jahr 2017 auf gut 17 % im Jahr 2020 gestiegen. In der Krankenpflege liegt der Anteil bei über 20 %.

Zumindest in der Ausbildung verbessern sich aber taz-Angaben zufolge die Geschlechterverhältnisse. Laut Statistischem Bundesamt ist der Anteil der männlichen Auszubildenden in den Pflegeberufen von 19 % im Jahr 2009 auf 25 % im Jahr 2019 gestiegen.

   

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