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Pflegeforschung

Hochschule forscht zu empathischen Pflegerobotern

Der soziale Roboter Misa soll lernen, die Emotionen einer ihm gegenübersitzenden Person zu identifizieren.

Das automatisierte Erkennen und Klassifizieren von mentalen Zuständen und Emotionen steht im Fokus eines Wissenschaftsteams der Hochschule Offenburg. In Kooperation mit einem Softwareentwickler aus Freiburg sollen so empathische Pflegeroboter entstehen, um vorhandenes Pflegepersonal zu entlasten.

Im vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt EmoCare laufen bereits erste praktische Untersuchungen für einen Prototypen in einer assoziierten Pflegeeinrichtung in Freiburg. Das teilte die Hochschule in der Vorwoche mit.

Roboter Misa soll Angst, Trauer oder Ärger erkennen

Spezifische Sensoren des sozialen Roboters Misa erfassen automatisiert Mimik, Stimme und Gestik von Patientinnen und Patienten. Anhand dieser Messdaten werden der aktuelle Gemütszustand und die entsprechenden Emotionen, wie Angst, Trauer oder Ärger, identifiziert und eine angepasste Reaktion des Robotiksystems initiiert.

Das Robotiksystem signalisiert dem Pflegepersonal sofort, sobald akuter Handlungsbedarf besteht.

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