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Corona-Bonus

DBfK warnt vor Alibi-Prämie

Dringend nötige Investitionen in die Profession Pflege dürfen jetzt nicht ausbleiben. Der DBfK fordert u. a. "spürbare" Aufwendungen für die Qualifizierung von Pflegefachpersonal.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat sich kritisch geäußert zu dem in der Vorwoche verabschiedeten Pflegebonusgesetz. Mit einer einmaligen Zahlung beruflich Pflegenden "Danke" zu sagen, reiche nicht, bemängelte DBfK-Präsidentin Christel Bienstein am Dienstag. Die Profession Pflege leide unter einem jahrzehntelangen Reformstau. Dringend nötig seien nachhaltige Investitionen in den Pflegeberuf, die für langfristige Verbesserungen der Rahmenbedingungen und v. a. der Personalausstattung sorgten. Bienstein betonte:

"Eine Milliarde Euro sind viel Geld, dies darf nicht als Alibi für ausbleibende Investitionen herhalten. Wir sehen dieses Risiko angesichts der hohen Ausgaben, die durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine auf uns zu kommen."

Lauterbach verspricht "deutliche" Verbesserungen 

Der DBfK wolle Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) künftig an seiner Aussage messen, Arbeitsbedingungen und Bezahlung von Pflegepersonal "deutlich" verbessern zu wollen.

Folgen müssten zudem "spürbare" Investitionen in die Qualifizierung von Pflegefachpersonal – von der Assistenz bis hin zur hochschulischen Pflegeausbildung.

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