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Corona-Expertenrat

Brysch kritisiert fehlende Beteiligung der Altenpflege

Die Deutschen Stiftung Patientenschutz bedauert, dass im Rat nicht auch Experten aus jenem Bereich sitzen, in dem das Virus am meisten zuschlage - der Altenpflege.

Der aus 19 Personen bestehende  Expertenrat der Bundesregierung hat am Dienstag in einer Videositzung über die aktuelle Corona-Lage beraten. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, bemängelte das Fehlen einer Vertreterin oder eines Vertreters aus der Altenpflege. Er bedauere, dass Expertinnen und Experten nicht auch aus jenem Bereich im Rat säßen, in dem das Virus am meisten zuschlage und wo deshalb die Gefahr am größten sei, sagte Brysch in RTL Aktuell.

In Krankenhaus und Altenpflege ist die Gefahr am größten

Die vulnerable Gruppe pflegebedürftiger Menschen mache "heute schon 50 % der Toten" aus. Brysch mahnte:

"Wir müssen die Welle dort brechen, wo sie am gefährlichsten ist. Und das ist im Krankenhaus und in der Altenpflege."

Aktuell sehe es allerdings nicht einmal danach aus, dass es in der Altenpflege tägliche PCR-Tests geben werde. Diese seien aber "so wichtig, weil wir vor der Infektiosität feststellen: Hier ist Gefahr im Verzug.“

Im Expertenrat sitzen v. a. Vertreterinnen und Vertreter aus Virologie und Immunologie.

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