Reha-Wirtschaftstag

Achim Schäfer: Pflegereform macht Reha teurer

Fachkräftemangel in der Pflege und die schwierige Situation von Reha-Einrichtungen bei der Personalgewinnung und -bindung standen heute im Zentrum des Reha-Wirtschaftstags des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) in Berlin. "Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) bringt vielleicht mehr Geld für Personal, aber auch ein deutlich engeres Korsett und weniger Gestaltungsspielraum", sagte Bernd Beyrle, Fachbereichsleiter Stationäre Versorgung bei der Techniker Krankenkasse (TK). "Wollen Sie das wirklich?", fragte er die Vertreter der Reha-Einrichtungen.

"Wir werden bestimmt nicht zuschauen, wie uns die Fachkräfte davonlaufen. Ich sehe Tarifanpassungen als einzigen Weg, den wir da gehen müssen. Und der Preis der Reha wird steigen", sagte Achim Schäfer, Geschäftsführer des Medizinischen Zentrums für Gesundheit Bad Lippspringe. Das Problem beginne nicht erst in zwei, drei Jahren, es sei jetzt akut da, sagte Norbert Hemken, Geschäftsführer der der Klinik am Meer in Bad Zwischenahn. "Wir haben jetzt schon den Wettbewerb mit den finanzstärkeren Akutkliniken, die mit Prämien um Mitarbeiter werben. Wie will die Krankenkasse denn Patienten noch in Reha-Einrichtungen steuern, wenn dort das Personal fehlt?" Von solchen Horrorszenarien halte er wenig, so Beyrle. "Ich bin der Meinung, dass Reha ohnehin stärker an den Akutbereich angegliedert werden und sich in Ballungszentren konzentrieren sollte, sagte er.

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