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Mindestlohn: Bundesländer wollen Entgelte angleichen

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Die Unterschiede zwischen den Pflege-Mindestentgelten in Ost- und Westdeutschland sollen ein Ende haben. Dafür haben sich die Minister und Senatoren für Arbeit und Soziales der Länder am Donnerstag bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Potsdam ausgesprochen. Künftig sollten bundesweit einheitliche Mindestlöhne gelten, forderten sie. "30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung ist es den Pflegekräften in Ostdeutschland nicht mehr vermittelbar, dass sie weniger verdienen sollen als ihre westdeutschen Kolleginnen und Kollegen", heißt es in der Begründung zum Beschluss. Sowohl der Arbeits- und Zeitumfang, die hohe Verantwortung als auch die physischen und psychischen Belastungen am Arbeitsplatz seien unabhängig vom Arbeitsort gleich.

In Westdeutschland beträgt der Mindestlohn-Satz für alle Pflegebetriebe und ihre Beschäftigten derzeit 10,20 Euro, in Ostdeutschland 9,50 Euro. Bis 2020 wird er auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten steigen.

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