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Bundesweite Interessenvertretung für Pflegende nimmt Gestalt an

Unter dem Motto "Das Neue WIR!" hat sich am Donnerstag die Gründungskonferenz der Bundespflegekammer in Berlin konstituiert. Sie soll die Errichtung der Kammer organisatorisch und inhaltlich vorbereiten. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des Deutschen Pflegerats (DPR) und der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz hervor, die im August zusammen die Initiative für die Interessenvertretung für Pflegende auf Bundesebene ergriffen haben

Die Gründungskonferenz werde nun zunächst "Vorschläge für die künftige Struktur der Bundespflegekammer entwickeln, Fragen der politischen Fokussierung und unabhängigen Finanzierung der Kammer diskutieren und die ersten Entwürfe von Satzungen und Ordnungen, in denen der Aufbau der Kammer zu regeln ist, erstellen und beraten". 

Mit dem Motto wollten die Mitglieder der Konferenz die Akteure der Pflegeberufe in Deutschland einladen, "gemeinsam die Berufsgruppe wirklich stark zu machen und in der Politik deutliche Spuren zu hinterlassen". 

Zur Gründungskonferenz gehören seitens des DPR der Präsident Franz Wagner, Vizepräsidentin Christine Vogler sowie der ehemalige Präsidenten Andreas Westerfellhaus. Die rheinland-pfälzische Landespflegekammer ist durch Präsident Markus Mai, Vizepräsidentin Sandra Postel und Vorstandsmitglied Hans-Josef Börsch vertreten. Weitere etablierte Pflegekammern könnten der Gründungskonferenz beitreten, hieß es.

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