Die MK-Kliniken AG trennt sich von seiner Pflegeheimsparte. Insgesamt 46 Heime gehen an die französische Investorengruppe Chequers Capital über. Das hat die Süddeutsche Zeitung am Sonntag berichtet. Der Verkauf spült Marseille insgesamt rund eine halbe Milliarde Euro in die Kassen.
Im gesamten Bundesgebiet sind von dem Deal 5.400 Heim- und 4.000 Arbeitsplätze betroffen. Damit verlieren die MK-Kliniken AG die meisten ihrer knapp 5.000 Beschäftigten sowie etwa zwei Drittel des Umsatzes. Marseille kündigte an, das Unternehmen umzubauen und neu auszurichten.
Der Klinik-Chef Ulrich Marseille sagte in dem Medienbericht: "Ich will nach so vielen Jahren nicht mehr die Verantwortung für so viele Mitarbeiter tragen." Künftig wolle er sich mit den MK-Kliniken auf IT-Angebote für Kliniken spezialisieren.
Bereits Ende Juli seien die Kaufverträge mit Chequers unterschrieben worden, Ende Oktober soll das Geld fließen.