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Hebammen befürchten Engpässe in der Geburtshilfe

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Eine Schiedsstelle in Berlin hat zwar einerseits rückwirkend zum 15. Juli 17 Prozent mehr Geld für Hebammen beschlossen. Andererseits dürfen Geburtshelferinnen aber nur noch die Betreuung von zwei Frauen gleichzeitig abrechnen. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) befürchtet deshalb, dass Beleghebammen aus der Geburtshilfe aussteigen werden und damit Engpässe entstehen. Die Arbeit lohne sich schlicht nicht mehr. Es gebe massive Einschnitte in der Berufsausübung der Hebammen, ohne die Rahmenbedingungen wie genügend Personal anzupassen. „Eine gute Qualität in der Geburtshilfe erreichen wir mit ausreichend Hebammen, nicht mit weniger Leistung durch Hebammen“, kritisierte DHV-Präsidentin Martina Klenk am Mittwoch. Die neuen Bestimmungen bedeuteten keine Qualitätssteigerung und seien kein Anreiz für Hebammen, in die Geburtshilfe zu gehen oder zurückzukehren. Bereits seit Jahren zögen sich immer mehr Hebammen aus der freiberuflichen Geburtshilfe aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen zurück.

Am Mittwoch einigten sich Hebammen- und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) vor einer Schiedsstelle, nachdem sie sich über Honorare und strukturelle Fragen zur Verbesserung der Versorgungsqualität nicht verständigen konnten. 

Für den GKV-Spitzenverband ist die jetzt getroffene Einigung allerdings „ein gutes Ergebnis“. 

Vor dem Schiedsamt wurde sich auch auf weitere Punkte verständigt: So soll es künftig möglich sein, dass eine Frau im Wochenbett von einer stationären Einrichtung betreut wird. Zusätzlich sollen neue Leistungen wie ein drittes Vorgespräch in der Schwangerschaft und die Einzelunterweisung zur Geburtsvorbereitung hinzukommen. 

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