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Pflegekammerpolitik in Niedersachsen

Kammer verbittet sich Einmischung der Politik

Als nicht legitime Einmischung in kammerinterne Angelegenheiten hat die Pflegekammer Niedersachsen die Rücktrittsforderungen von SPD und CDU an Kammerpräsidentin Sandra Mehmecke verurteilt. Wenn eine Kammerversammlung unzufrieden mit der Arbeit ihrer Präsidentin oder des Vorstands sei und Konsequenzen einfordere, sei das legitim und gelebter demokratischer Diskurs. Pauschale Rücktritte aufgrund einer Einflussnahme auf eine Heilberufskammer von außen seien jedoch völlig unangemessen und werde es nicht geben, bekräftigte die Kammer in eine Mitteilung von Sonntag.

Die Vorgänge der vergangenen Woche seien Resultat des jahrzehntelangen typischen bevormundenden Umgangs mit der Berufsgruppe der Pflegenden.

"Wieder soll den Pflegenden vorgeschrieben werden, wie zu handeln ist. Dagegen wehren wir uns vehement!", heißt es in der Mitteilung weiter.

Mehmecke stellt ihr Amt zur Wahl

Insgesamt nehme die Kammer die aktuelle Situation sehr ernst. Die Kammerversammlung in der vergangenen Woche habe gezeigt, wie gespalten ihre Mitglieder sind. Deshalb will Mehmecke auf der nächsten ordentlichen Sitzung der Kammerversammlung am 17. März ihr Mandat als Präsidentin zur Wahl stellen. Das beträfe auch weitere Posten des Vorstands.

 

 

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