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Neues Podcast-Format für Pflegende

"Wir wollen zeigen, wie facettenreich die Pflege ist"

Caroline Körner und Clara Goll sind die "Neuen" im Team des Übergabe-Podcasts und starten mit einem eigenen Format: dem Pflegeupdate.

Ein "Pflegeupdate" soll künftig das Programm des Übergabe-Podcasts ergänzen. Zu diesem Format gibt es auch 2 neue Gesichter: Caroline Körner und Clara Goll. Mit beiden sprachen wir über das neue Audio-Angebot für professionell Pflegende und ihre Motivation, sich dafür zu engagieren.

Der Übergabe-Podcast ist Ende 2018 an den Start gegangen und innerhalb kurzer Zeit in der Pflegeszene sehr erfolgreich geworden. Warum braucht es jetzt trotzdem ein neues Format?

Die Pflegeszene ist lebhaft und verändert sich stetig. Jede Woche werden entscheidende Gesetze diskutiert, neue Qualitätsstandards entwickelt oder politische Aktionen gestartet. Wir wollen mit dem neuen Format flexibel auf diese Ereignisse eingehen können. Das Pflegeupdate wird kurz und knackig, sodass sich alle Interessierten schnell und unkompliziert nach ihrem Dienst über Neuigkeiten informieren können. Damit bringen wir die Pflegeszene in regelmäßigen Abständen „up to date“ und liefern Pflegefachpersonen nötige Informationen über die neuesten Entwicklungen der Pflegewelt. Denn unserer Ansicht nach ist informiert zu sein die Basis, um mitdiskutieren und Einfluss nehmen zu können.

Was zeichnet das neue Format aus?

Im Pflegeupdate fassen wir die wichtigsten Neuigkeiten aus der Pflege zusammen. Unser Ziel ist es, dabei nicht nur an der Oberfläche zu kratzen, sondern unseren Hörenden wichtige Hintergrundinformationen mitzugeben. Wir merken immer wieder, dass insbesondere in den sozialen Medien – und hier vor allem über die sogenannten Pflegebubbles – Schlagzeilen aufgegriffen, aber häufig ohne Zusammenhang dargestellt werden. Dem wollen wir in unserem Format entgegenwirken, indem wir unterschiedliche Perspektiven betrachten, über potenzielle Lösungen diskutieren und in passenden Momenten mit kurzen Statements von Expertinnen, Experten und Beteiligten untermauern. Bisher gibt es kein solches News-Format, was natürlich ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.

Wann geht es los mit dem Pflegeupdate und in welchem Rhythmus erscheinen weitere Folgen?

Die erste Folge soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Ab dann werden wir immer samstags im zweiwöchentlichen Rhythmus veröffentlichen. Somit kommen die Folgen des Pflegeupdates im Wechsel zu den längeren Folgen des Übergabe-Podcasts. Im Fall brandaktueller Themen werden wir flexibel reagieren und kurzfristiger veröffentlichen. Unser neues Format ist über alle gängigen Plattformen für Podcasts sowie auf unserer Homepage abrufbar.

"Nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern wichtige Hintergrundinformationen mitgeben."

Hat das Übergabe-Team noch mehr Neuerungen in der Pipeline?

Wir haben viele Pläne, wie sich die Übergabe in den nächsten Jahren entwickeln könnte. Aktuell wird es neben uns beiden als neuen Stimmen vor allem äußerliche Veränderungen geben. Das werden die Hörenden aber zu gegebenem Zeitpunkt merken.

Was ändert sich mit dem neuen Format für den ursprünglichen Übergabe-Podcast?

Das ursprüngliche Format des Übergabe-Podcasts bleibt natürlich bestehen. Allerdings sind nun auch manchmal unsere Stimmen darin zu hören. Ansonsten sehen wir das neue Format als eine Art Ergänzung des Übergabe-Podcasts.

Der Übergabe-Podcast hat in knapp zweieinhalb Jahren bereits 70 Folgen mit über 80 Gästen aus der pflegerischen Community produziert. Was ist das Erfolgsrezept?

Auch wir haben bis vor zwei Monaten noch als begeisterte Hörerinnen den Podcast verfolgt und erhalten jetzt, seit wir Teil des Übergabe-Teams sind, viele spannende Einblicke in die Organisation und Ausgestaltung der Folgen. Seit der Gründung blicken wir auf 230.000 Aufrufe zurück und erhalten viel positives Feedback aus der Berufsgruppe. Das Ziel war und ist, hochwertigen Audiocontent für die professionelle Pflege zu generieren. Dank der Dynamik innerhalb der Gruppe sowie der verschiedenen individuellen Eigenschaften und Stärken der Einzelnen können wir ein vielfältiges Themenspektrum in unseren Podcast-Folgen anbieten. Wir wollen damit zeigen, wie facettenreich die Pflege ist, und einen Theorie-Praxis-Transfer herstellen. Die Gäste, die uns in den einzelnen Folgen zur Seite stehen, ermöglichen uns, auf hohem fachlichen Niveau die einzelnen Themen darzustellen. Mit diesem Konzept gilt der Übergabe-Podcast als Vorreiter und hat mit seiner besonderen Zugänglichkeit eine Lücke in der pflegerischen Wissenschaftskommunikation geschlossen.

"Lücke in der pflegerischen Wissenschaftskommunikation geschlossen."

Sie beide sind der Meinung, dass es noch viel mehr Pflege-Podcasts geben sollte: Warum und zu welchen Themen?

Wir finden die aktuelle Entwicklung in den sozialen Medien und auch in der Podcast-Landschaft gut. Pflegefachpersonen sprechen über die vielseitigen Aspekte unserer Profession, stellen sie dar und vernetzen sich. Dadurch weitet sich der Blick über die Stationstür hinaus und kann zu einem Empowerment unserer Berufsgruppe führen. Dazu leisten Pflege-Podcasts einen wichtigen Beitrag, wenn sie durch starke Inhalte einen Mehrwert für die Hörenden bieten und beständig sind. Das Medium ist zugänglich und einfach zu konsumieren. Länge und Aufmachung sind variabel, informativ und unterhaltsam zugleich. Aus unserer Sicht wären viele weitere Pflege-Podcasts denkbar. Interessant wären beispielsweise Podcasts aus den einzelnen Fachbereichen, Lehr-Podcasts für Auszubildende oder Podcasts der berufspolitischen Organisationen, um über ihre Arbeit zu informieren.

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