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Universitätsmedizin Rostock

Doch keine hohe Starterprämie für Pflegende

Blick in ein leeres Portemonnaie.

Eine peinliche Kehrtwende für die Universitätsmedizin Rostock: Das Wissenschaftsministerium hat nach einer Prüfung die geplante Starterprämie für Pflegende in Höhe von 8.000 Euro gestoppt. Der Einsatz solcher Prämien würde nicht den Regelungen des Tarifsystems der Länder entsprechen. Das hat NDR 1 Radio MV am Mittwoch berichtet und beruft sich dabei auf Aussagen des Ministeriumssprechers Michael Fengler. Jetzt gehe es darum, andere Maßnahmen zu ergreifen, um Pflegefachpersonal zu gewinnen.

Ruinösen Wettbewerb um Beschäftigte in der Pflege

Laut Pflegevorstand Annett Laban sollten mit der Starterprämie 50 neue Pflegende gewonnen werden.

Die Linke, die in Mecklenburg-Vorpommern mit der SPD die Landesregierung stellt, hatte bereits im Vorfeld Bedenken zum Prämienvorhaben geäußert. Allein 2020 habe die Uniklinik ein Minus von 6,5 Mio. Euro verursacht. Die Prämie sei "hochproblematisch", nicht zuletzt weil sie einen ruinösen Wettbewerb um Beschäftigte in der Branche antreibe.

Ähnlich sieht das nach NDR-Angaben auch die CDU im Landtag. Wenn sich Krankenhäuser begehrtes Pflegepersonal gegenseitig wegkaufen würden, könne das am Ende zulasten von Patientinnen und Patienten gehen. Vielmehr würden bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn wieder mehr Menschen in den Beruf bringen.

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