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Forscher suchen idealen Personalmix für stationäre Pflege

Pflegewissenschaftler der Universität Bremen wollen den idealen Personalmix in der stationären Pflege finden, um die Qualität künftig sichern oder sogar noch verbessern zu können. Denn angesichts des Fachkräftemangels seien die gesetzlichen Vorgaben - die Hälfte des Pflegepersonals muss eine mindestens dreijährige Pflegeausbildung absolviert haben – für die Pflege kaum noch zu erfüllen. Ziel der Untersuchung sei deshalb, „mit unterschiedlich qualifiziertem Personal (…) den bestmöglichen Mix für die Pflegebedürftigen zu finden und gleichzeitig eine hohe Qualität zu garantieren“, sagte der Professor für Pflegeforschung und Leiter der neuen Studie, Stefan Görres, am Dienstag.

Für die Studie sollen insgesamt 40 Pflegeheime mit zusammen 2.000 Bewohnern in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein verglichen werden. Dabei gehe es um die Zusammensetzung des Pflegepersonals, die Pflegebedürftigkeit der Bewohner und die unterschiedlichen Organisationsformen der Häuser.

„Die Erkenntnisse unserer Studie sollen es erlauben, den Personaleinsatz auf ein neues rationales Fundament zu stellen“, so der Pflegeforscher. Denn belastbare Forschungsergebnisse seien eine „sehr wichtige Grundlage“ in der Diskussion um einen flexiblen Personalschlüssel.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen fördert das Vorhaben bis Ende Oktober 2019.

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