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Engagement für die Ukraine

Pflegende helfen Pflegenden

Pflegende hierzulande unterstützen Pflegende und Pflegebedürftige in der Ukraine, z. B. mit den Initiativen #NursesforPeace und #health4ukraine.

Frieden und Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden – so die zentrale Botschaft der Petition #NursesforPeace. Die Kampagne inkl. eigener Spendenplattform des International Council of Nurses, der European Federation of Nurses Associations und des European Forum of National Nursing and Midwifery Associations verurteilt die militärische Invasion Russlands in die Ukraine aufs Schärfste. Die beteiligten Organisationen vertreten zusammen ca. 28 Mio. Pflegende weltweit.

Organisiert Spezialtransporte über #health4ukraine

Auch in Deutschland positionieren sich immer mehr Pflegeorganisationen gegen den Krieg im europäischen Nachbarland.

Der Deutsche Pflegerat (DPR) unterstützt z. B. die Hilfsorganisation #health4ukraine, die mit der ukrainischen Botschaft und dem Bundesgesundheitsministerium zusammenarbeitet. Die Initiative – die u. a. von DPR-Präsidentin Christine Vogler ins Leben gerufen wurde – kümmert sich um schnelle, unkomplizierte Hilfe und organisiert Spezialtransporte für Pflegebedürftige, Mobilitätseingeschränkte und Behinderte sowie deren Angehörige in sichere Gebiete und v. a. nach Deutschland.

Pflegeeinrichtungen und andere Institutionen, die freie Pflegeplätze zur Verfügung stellen möchten, können sich direkt an die Organisation wenden.

Egal welche Nation - Pflegefachpersonen stehen zusammen

Nachdem sich in der Vorwoche bereits der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe solidarisch zeigte mit den Menschen in der Ukraine, haben sich in dieser Woche ebenfalls die Pflegekammer Rheinland-Pfalz und der Bundesverband Pflegemanagement angeschlossen.

Die Pflegekammer unterstützt neben der Petition #NursesforPeace auch die Aktivitäten des Deutsch-Ukrainischen Pflegeverbands, der direkte und berufsbezogene Kontakte in die Ukraine ermöglicht. Kammerpräsident Markus Mai verdeutlichte in diesem Zusammenhang am Dienstag, jede Form von Bashing, also drastische Beschimpfungen, abzulehnen.

"Dabei spielt es keine Rolle, welche Ethnie oder welches Geschlecht in den einzelnen Fällen betroffen ist. Gerade unsere Berufsgruppe wird oft Opfer von Pauschalisierungen. So stehen wir hinter allen Pflegefachpersonen, die sich professioneller und guter Pflege verschrieben haben und dies unabhängig davon, ob sie ukrainischer, russischer oder irgendeiner anderen Nationalität angehören. In unserem Streben nach guter Pflegeversorgung sind wir nämlich alle gleich! Umso mehr müssen wir daher darauf Acht geben, dass wir als Pflegefachpersonen zusammenhalten!"

Der Bundesverband Pflegemanagement betonte am Mittwoch, dass sich professionell Pflegende gemeinsam mit dem medizinischen Personal nach der Corona-Pandemie erneut als wesentliche Stütze der Gesellschaft erweisen. Sie versorgten die Pflegebedürftigen, brächten sie in Sicherheit, spendeten Trost sowie Zuspruch und setzten dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel. Der Verband unterstütze deshalb ausdrücklich die genannten Initiativen.

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