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BLGS kritisiert "Wildwuchs in der Pflege"

Der Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS) sieht die zunehmenden Ausbildungsangebote einzelner Kliniken problematisch. Konkret richtet sich die Kritik an das Klinikum Saarbrücken, wie einer Meldung von Sonntag zu entnehmen ist. Ab August soll dort eine vierjährige Ausbildung möglich sein, die den Abschluss Gesundheits- und Krankenpflege mit einer Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege kombiniert. Zwar seien solche Einzelgänge angesichts des dramatischen Personalmangels nachvollziehbar. Aus bildungspolitischer und pflegepädagogischer Sicht sei die immer frühere Spezialisierung auf begrenzte pflegerische Berufsfelder jedoch kritisch zu bewerten, so der BLGS. Die Konstruktion von Ausbildungsgängen „à la maison“ bediene vorrangig die Interessen der Träger und vermöge kaum, einem umfassenden beruflichen Bildungsanspruch gerecht zu werden. Die Ausbildungswege verzweigten sich weiter und böten immer weniger Orientierung.

„Solche Auswüchse stellen kurzfristige Reparaturmaßnahmen dar und sind symptomatisch für eine verfehlte Gesundheits- und Bildungspolitik.“ An dieser Stelle zeige sich, wie notwendig eine einheitliche Pflegeausbildung wäre, auf die „klug konzipierte Weiterbildungen“ aufsetzen könnten. (MIL)

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